3. Weihnachtsbaumbrennen der FF Groitzsch
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Knapp eine Woche lang wuchs auf dem Groitzscher Schützenplatz der Berg ausgedienter Weihnachtsbäume zusehens. Hier konnten sich die Einwohner der Schusterstadt ihrer abgeschmückten Prachtstücke entledigen, die dann am Sonnabendnachmittag bei Einbruch der Dunkelheit in hellen Flammen aufgingen. Knisternd und zischend verschlang das Feuer, angefacht von Wehrleiter Mario Zetsche, die ausgetrockneten Nadler. Auch die dritte Auflage des Groitzscher Weihnachtsbaumbrennens lockte wieder zahlreiche Besucher an, was besonders die Feuerwehr als Veranstalter freute. „Wir wollen uns damit am Kulturleben unserer Stadt beteiligen und gleichzeitig etwas Werbung für die Wehr machen“, sagte Pressesprecher Mike Köhler. „Von Anfang an wird das Fest bestens angenommen, jedoch ist das Landratsamt von der Idee, dieses zur Tradition werden zu lassen, nicht grad begeistert.“ Anders sehen das dagegen die Groitzscher. Als ein tolles Schauspiel für die ganze Familie bezeichnete Nicole Schmidt das Baumbrennen. „Ob Jung oder Alt, jeder kommt hier auf seine Kosten“, so die Physiotherapeutin. Vor allem Sohnemann Jonas (5) war hin und weg von den hohen Flammen und den Feuerwehrleuten, die den brennenden Baumhaufen bewachten. „Wir sind jedes Jahr dabei. Hier trifft man Freunde und Bekannte, kann sich etwas unterhalten, dass macht schon Spaß“, erzählte auch Bärbel Maluschka, während sie auf ihren Mann Matthias wartete. Der stand in einer langen Schlange am Verkaufsstand. Dort hatten die Kameraden der Alters- und Einsatzabteilung alle Hände voll zu tun, der großen Nachfrage an Roster, Glühwein und heißer Zitrone gerecht zu werden. Bereits nach einer Stunde mussten die Brandschützer deshalb den Getränkenachschub organisierten. Neu war in diesem Jahr die musikalische Unterhaltung durch die Groitzscher Discoshow. So war in der gemütlichen Atmosphäre des wärmenden Feuers schnell das nasskalte Schmuddelwetter zumindest für kurze Zeit vergessen. |
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Text: Olaf Becher |