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19.07.2014 Ausbildung im Holzbefeuerten Brandcontainer

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld betreibt in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Bitterfeld, einen Holzbefeuerten Brandcontainer. 8 Kameraden der Feuerwehren Groitzsch, Gatzen und Großstolpen, absolvierten am 19.07.2014 eine Heißausbildung in diesem Container. Zur Ausbildung gehörte unter anderem, eine Theoretische Einheit in dem auf besondere Eigenschaften von brennen und löschen eingegangen wurde. Aber auch auf diverse Schutzkleidung wurden hinweise gegeben. Bei der Praktischen Ausbildung, wurde das verhalten des Feuers und des Rauches im Container, durch die Kreisausbilder des Landkreises Anhalt-Bitterfeld wunderbar erläutert. Jeder einzelne musste sich mit dem Hohlstrahlrohr vertraut machen, um dann im Container effektiv das Löschwasser einzusetzen. Dabei wurde auch gezeigt, was passiert wenn das Wasser unnötig ins Feuer gegeben wird.

An dieser stelle bedanken wir uns bei den Kreisausbilder des Landkreis Anhalt-Bitterfeld, sowie der Stadtverwaltung Groitzsch die uns diesen Besuch ermöglicht hat

Anmerkung: Diese Ausbildung dient als Ergänzung zum Brandcontainer des Landkreis Leipzig (Gasbefeuert)    

 

 

Artikel/Bilder: Mike Köhler

Quelle: Leipziger Volkszeitung

 

 

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Rekordjahr für Kameraden

Großstolpen. Die Barbarastube im Kulturhaus Großstolpen war am Sonnabend Treff für die Kameraden der örtlichen Feuerwehr sowie der Nachbarn aus Pödelwitz zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung. Gemessen an den Einsätzen zeichnete sich für die Großstolpener Floriansjünger ein Rekordjahr ab, resümierte Chef Renee Heilmann. Acht Alarmierungen forderten seine Truppe, die 103 Stunden im Einsatz war. Dazu kommen noch 396 Stunden Ausbildung sowie drei Lehrgänge zum Truppführer und Schulungen des Führungspersonals auf Landesebene. Die stabile Mitgliederzahl sei zufriedenstellend, es sind sechs Alterskameraden und 16 Einsatzkräfte. "Bei unseren fünf Atemschutzgeräteträgern haben wir in den nächsten Jahren aber noch Nachholbedarf, damit wir einsatzfähig bleiben", mahnte der Wehrleiter. Kulturell waren die Kameraden 2013 mit dem Skatturnier, Maibaumsetzen oder dem Feuerwehrball rege aktiv. In diesem Jahr steht der Wehr mit dem 100. Jubiläum ein weiteres Fest ins Haus, das vom 20. bis 22. Juni gefeiert werden soll.
Für die Pödelwitzer Kameraden verlas Stellvertreter Andreas Sturm den Rechenschaftsbericht des verhinderten Wehrleiters Ralf Bucksch. Die Wehr besteht aus fünf Alterskameraden, sechs Einsatzkräften und hatte zuletzt fünf Einsätze. Seit einem Jahr absolvieren die Mitglieder ihre Dienste gemeinsam mit den Großstolpenern. "Hier könnte die Dienstbeteiligung etwas besser sein", so Sturm, der auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn hofft. Bürgermeister Maik Kunze (CDU) dankte allen Kameraden. Zudem ging er auf den geplanten Neubau des Großstolpener Gerätehauses ein. Noch sei die Standortfrage nicht geklärt, da das Unternehmen Agross bisher keine endgültige Entscheidung über die Zukunft des favorisierten Areals an der Werkstatt getroffen hat. Erst dann könne bis Ende September ein Fördermittelantrag gestellt und bei positivem Bescheid 2015 zur Ausschreibung übergegangen werden. Im Idealfall wäre eine Einweihung des neuen Gerätehauses 2016 möglich.

 

Artikel/Bild: Olaf Becher


 

 

Gerhard Kremkow erhielt zur jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehren Großstolpen und Pödelwitz, dass Ehrenzeichen für 60 Jahre ehrenamtlichen Dienst in der Ortsfeuerwehr Pödelwitz. Die Auszeichnung nahm der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Dietrich Baldeweg vor.

72 Einsätze für Groitzscher Wehr

Jahreshauptversammlung I: Ausbildungsstand auf hohem Niveau

Groitzsch. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Groitzsch. Deshalb bestimmten am vergangenen Sonnabend noch einmal Zahlen und Fakten die Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Zum Frosch". Als Gäste konnten die Floriansjünger neben Bürgermeister Maik Kunze (CDU) auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Alexander Hecking, Dietrich Baldeweg vom Kreisfeuerwehrverband und Abordnungen der Nachbarwehren begrüßen.
In seinem Rechenschaftsbericht verwies Wehrleiter Mario Zetzsche auf die hohe Zahl an Einsätzen. Insgesamt 72-mal schlugen die Funkmeldeempfänger Alarm. Neben der Hochwasserkatastrophe im Juni, welche die Wehr über eine Woche beschäftigte, forderten ebenso 13 Brände die Kameraden. Bei zwei davon ging es den Rettern vor allem seelisch an die Substanz. Angesprochen wurden hier der Wohnungsbrand in der Hopfengartenstraße, wo beide Bewohner aus dem brennenden Haus gerettet werden konnten, sowie der PKW-Brand mit einer schwerstverletzten Person auf der Deponiestraße bei Wischstauden. Natürlich standen 2013 auch zahlreiche Ausbildungseinheiten und gesellschaftliche Tätigkeiten, etwa die Absicherungen von Veranstaltungen im Stadtgebiet, an. Hier leisteten allein die Kameraden der Einsatzabteilung stolze 2332 Stunden, vermerkte Zetzsche.
Die Mitgliederzahl seiner Truppe konnte im letzten Jahr stabil gehalten werden. Insgesamt zählt die Wehr 71 Angehörige, davon 14 in der Alters- und Ehrenabteilung, 19 Jugendliche und 38 Einsatzkräfte. "Dies ist ein erfreulicher Trend, doch kann uns dieser immer noch nicht zufriedenstellen", so der Wehrleiter. Lobend äußerte er sich über die Arbeit der Jugendwehr, die mit einer guten Dienstbeteiligung und vielen Aktivitäten glänzte, sowie über die tatkräftige Unterstützung durch die Alterskameraden. Wie alle Gastredner dankte Stadtbrandmeister Hans-Joachim Siebert den Feuerwehrkräften für ihr unermüdliches, ehrenamtliches Engagement. Er verwies auf die hohe Stundenzahl bei der Fortbildung auf Kreis- und Landesebene. "Unser Ausbildungsstand ist durch die kontinuierlichen Schulungen auf einem sehr hohen Niveau und kann den Vergleich mit anderen Wehren locker standhalten", so Siebert.
Bürgermeister Maik Kunze ging in seinen Ausführungen auf die aktuellen Situationen in Sachen Einführung des neuen Digitalfunks und die Diskussion um die feuerwehrtechnischen Zentren ein, was im Anschluss noch für einigen Gesprächsstoff im Saal sorgte. Außerdem betonte er, dass die Stadt im letzten Jahr rund 60 000 Euro in die Ausstattung der Groitzscher Wehren investiert hat. Ein Großteil davon floss in die Beschaffung neuer Einsatzjacken und Tuchuniformen. Den Abschluss des offiziellen Versammlungsteils bildeten Beförderungen und die Verleihung von 21 Fluthelferorden.

 

 

Quelle: Leipziger Volkszeitung