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Feuerwehr Groitzsch öffnet ihre Tore

Die Stadtfeuerwehr Groitzsch öffnete traditionell Samstag am zweiten Maiwochenende ihre Tore für die Öffentlichkeit. Mario Zetzsche, Ortswehrleiter der Stadtfeuerwehr Groitzsch, und Bürgermeister Maik Kunze eröffneten pünktlich 14:00 Uhr den Tag der offenen Tür. Neben der Technikausstellung rund um das Gerätehaus war auch die Verkehrswacht des ADAC mit einem Stand anwesend. Der Kindergarten Spatzennest, welcher der Feuerwehr schon seit vielen Jahren sehr verbunden ist, führte ein einstündiges Programm rund um die Feuerwehr auf. Dabei wurde der ein oder andere Feuerwehrmann schon mal nachgeahmt. Die Jugendfeuerwehr, die immer neue Mitstreiter sucht, zeigten bei einem Löschangriff ihr können. Dazu wurde extra ein „Haus“ in Flammen gesetzt. Bei schweren Verkehrsunfällen sind häufig die Insassen des Fahrzeuges eingeklemmt.

Wie diese befreit werden, zeigte die Einsatzabteilung der Stadtfeuerwehr Groitzsch. Zahlreiche Zuschauer konnten eindrucksvoll sehen, wie eingeklemmte Personen professionell und schonend aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Die Haltestelle des Löschfahrzeuges für Rundfahrten war derweil ständig ein Anziehungspunkt für die Kleinsten. Am Abend heizten der Groitzscher Carneval Club sowie die Schnaudertaler Burgnarren mit Tanz und Gesang das Publikum so richtig ein. Für die Kleinsten unter den Gästen wurde ein Fackel- und Lampionumzug durch das Stadtgebiet durchgeführt.  

Die Feuerwehr erhofft sich mit diesem Tag nicht nur eine Präsentation ihrer Arbeiten, sondern möchte dadurch auch neue Mitstreiter gewinnen.

 

Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Groitzsch

 

Die Stadtfeuerwehr Groitzsch lud am gestrigen Samstag zur jährlichen Jahreshauptversammlung in das Gartenlokal „Zum Frosch“ in Groitzsch ein. Mario Zetzsche machte in seinem Rechenschaftsbericht deutlich, wie engagiert die Kameraden im Berichtsjahr 2014 waren. So wurden sie zu 51 Einsätzen von der Rettungsleitstelle alarmiert, wodurch 1404 Einsatzstunden zu buche schlugen. Die Einsatzabteilung der Groitzscher Wehr ist mit 38 Einsatzkräften stabil geblieben, wobei Zetzsche hier weiter anmahnt, dass weitaus mehr Kameraden eigentlich in der Einsatzabteilung sein müssten. Auch die Alters- und Ehrenabteilung ist mit 15 Kameradinnen und Kameraden stabil geblieben. In der Jugendfeuerwehr ist leider ein negativer Trend zu verzeichnen, wobei dieser von Schulwechsel und Ausbildungsbeginn zu erklären ist. So sind derzeit 14 Mädchen und Jungen aktiv. Der Wehrleiter wünscht sich hier eine aktive Werbung für die Jugendfeuerwehr. Sie soll und muss die Nachwuchsschmiede der Einsatzabteilung sein. Beim Verlesen der Rechenschaftsberichte der einzelnen Sachgebiete muss erwähnt werden, dass die Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrtechnischen Zentrum an beiden Standorten auch im Jahr 2014 reibungslos einzuschätzen ist - ein kurzer Anruf genügt und Probleme werden auf kurzem Wege geklärt, so Zetzsche .Mario Zetzsche berichtete auch von den Anschaffungen, die durch die Stadtverwaltung und besonders durch die Hochwasserhilfe der Diakonie realisiert wurden. Hier konnten ein Schlauchboot, Chiemseepumpen, Überlebensanzüge, sowie ein Powermoon zur Verfügung gestellt werden. Dafür dankte Zetzsche der Diakonie besonders. Einen Ausblick gab er auch auf die geplante Anschaffung einer neuen Drehleiter, welche wieder im Verbund mit den Kommunen Neukieritzsch, Pegau, Zwenkau und Groitzsch erfolgen soll. Der Fördermittelantrag dazu wird in diesem Jahr durch die Stadtverwaltung gestellt. Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung stand neben den Rechenschaftsberichten auch die Wahl der Ortswehrleiters, seines Stellvertreters und des Feuerwehrausschusses auf der Tagesordnung. Bei der Wahl des Wehrleiters und seines Stellvertreters konnte eine offene Wahl erfolgen, da die bisherigen Amtsinhaber allein auf der Vorschlagsliste standen. Mario Zetzsche als Ortswehrleiter, sowie Torsten Heinig als sein Stellvertreter wurden in ihrem Amt durch die anwesenden Kameraden bestätigt. Im neu gewählten Ortsfeuerwehrausschuss nehmen zukünftig Platz: Patrick Fahr, Leroy Genser, Torsten Heinig, Dieter Knorr, Mike Köhler, Ute Kühne, Christian Ufert und Harald Willamowski. Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit im Jahr 2014 und gab zu gleich einen Ausblick für die Investitionen im Jahr 2015. Ebenso bedankten sich die Kameraden Alexander Hecking, stellv Kreisbrandmeister und David Zühlke, Vorsitzender des KFV Landkreis Leipzig für die geleistete Arbeit im vergangen Jahr. Die Kameraden Silvio Zetzsche, Mario Zetzsche und Werner Fehre wurden für 10, 35 und 50 Jahre Dienst in der Feuerwehr geehrt. Kamerad Sebastian Heinichen wurde vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert und Mike Köhler vom Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert. Eine besondere Überraschung erhielt Kamerad Christian Ufert. Dieser wurde mit der Verdienstmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes des Landkreises Leipzig ausgezeichnet.

 

Die Ortswehrleitung wurde in ihrem Amt durch die anwesenden Kameraden bestätigt.

Ortswehrleiter Stadtfeuerwehr

HBM Mario Zetzsche

Stellv. Ortswehrleiter Stadtfeuerwehr

BM Torsten Heinig

Neu gewählter Ortsfeuerwehrausschuss

Patrick Fahr, Leroy Genser, Torsten Heinig, Dieter Knorr, Mike Köhler, Ute Kühne, Christian Ufert, Harald Willamowski

Auszeichnungen und Beförderungen:

10 Jahre aktiver Dienst

Silvio Zetzsche

35 jahre aktiver Dienst

Mario Zetzsche

50 Jahre Dienst in der Feuerwehr

Werner Fehre

Vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister:

Sebastian Heinichen

Vom Brandmeister zum Oberbrandmeister

Mike Köhler

Ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Leipzig

Christian Ufert

 

Bilder  (zur Gallerie klick auf das Bild)

 

 

 


Artikel/Bilder: Mike Köhler

 

Zugunsten der Führungsgruppe der Feuerwehren Elstertrebnitz, Groitzsch, Neukieritzsch und Zwenkau, erhielten heute die Vertreter einen Scheck von der MIBRAG. Dies geschah im rahmen der Aktion „Weihnachtsscheck“ der MIBRAG. Davon wird das dringend benötigte Arbeitsmaterial wie Tafelsystem beschafft.

Wir bedanken uns mit einem herzlichen Glück auf!

 

 

 

Stabwechsel bei der Groitzscher Wehr

Wahlen: Norbert Keil löst Hans-Joachim Siebert an der Spitze ab

Von Gislinde Redepenning
Groitzsch. Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Groitzsch trafen sich am Freitag im Kulturhaus Großstolpen zur ihrer im fünfjährigen Turnus stattfindenden Gesamthauptversammlung. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Wahlen eines neuen Stadtwehrleiters und seines Stellvertreters. Norbert Keil führt nunmehr die Groitzscher Kameraden an.
Beim Auszählen der Anwesenheitsliste dürfte Haupt- und Ordnungsverwaltungsleiterin Silke Große und dem Wahlausschuss ein Stein vom Herzen gefallen sein. Mit 83 von 165 wahlberechtigten Kameraden war die erforderliche Mindestzahl denkbar knapp erreicht. Der scheidende Stadtwehrleiter Hans-Joachim Siebert, seit 1972 in leitenden Funktionen und seit 2004 im Amt, zeigte sich enttäuscht über die geringe Zahl erschienener Floriansjünger: "Das ist eine negative Überraschung."
Er fühle sich noch fit wie ein Turnschuh, aber wie ein alter. Deshalb trete er nicht mehr an, um Platz für Jüngere mit neuen Ideen zu machen, so Siebert. Der geheimen Abstimmung stellten sich Norbert Keil, der mit absoluter Mehrheit zum Nachfolger von Siebert gewählt wurde, und Mike Köhler als Stellvertreter. Beiden liegt die Gesamtwehr am Herzen, beide wollen sich mit ganzer Kraft den neuen Aufgaben widmen. Die seien umfangreich, hatte Siebert betont.
Mit beeindruckenden Zahlen belegte er in seinem Rechenschaftsbericht die Bedeutung der Feuerwehren in Groitzsch, Berndorf, Gatzen, Großstolpen, Hohendorf, Michelwitz und Pödelwitz. Seit September 2009 sind 326 Einsätze dokumentiert, bei denen 5990 ehrenamtliche Stunden geleistet wurden. Bei Ausbildungs- und Sonderdiensten, Einsatzübungen, Kreisausbildung und Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule kamen in den letzten fünf Jahren 22 057 Stunden zusammen. "Das ist eine gigantische Leistung, der sehr hohe Ausbildungsstand macht uns stolz", resümierte Siebert.
Für seine Leistungen wurde er vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, David Zühlke, mit dem Steckkreuz in Gold, der höchsten Auszeichnung des Landkreises, geehrt. Harald Willamowski bekam das Ehrenkreuz für 40 Jahre treue Dienste, Werner Fehre und Günther Döhlert das für 50 Jahre.
Zu den ersten Gratulanten des neuen Führungsduos gehörte Groitzschs Bürgermeister Maik Kunze (CDU). Allein der vergangene Mittwoch mit drei Einsätzen habe gezeigt, wie beeindruckend die Wehr ihre Aufgaben stemmt. "Das ist nicht selbstverständlich", betonte Kunze mit Blick auf den Landkreis. "Traurig, dass der nach wie vor erfolglos auf der Suche nach einem neuen Kreisbrandmeister ist."

 

 

 Quelle: Leipziger Volkszeitung

 

 

 

19.07.2014 Ausbildung im Holzbefeuerten Brandcontainer

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld betreibt in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Bitterfeld, einen Holzbefeuerten Brandcontainer. 8 Kameraden der Feuerwehren Groitzsch, Gatzen und Großstolpen, absolvierten am 19.07.2014 eine Heißausbildung in diesem Container. Zur Ausbildung gehörte unter anderem, eine Theoretische Einheit in dem auf besondere Eigenschaften von brennen und löschen eingegangen wurde. Aber auch auf diverse Schutzkleidung wurden hinweise gegeben. Bei der Praktischen Ausbildung, wurde das verhalten des Feuers und des Rauches im Container, durch die Kreisausbilder des Landkreises Anhalt-Bitterfeld wunderbar erläutert. Jeder einzelne musste sich mit dem Hohlstrahlrohr vertraut machen, um dann im Container effektiv das Löschwasser einzusetzen. Dabei wurde auch gezeigt, was passiert wenn das Wasser unnötig ins Feuer gegeben wird.

An dieser stelle bedanken wir uns bei den Kreisausbilder des Landkreis Anhalt-Bitterfeld, sowie der Stadtverwaltung Groitzsch die uns diesen Besuch ermöglicht hat

Anmerkung: Diese Ausbildung dient als Ergänzung zum Brandcontainer des Landkreis Leipzig (Gasbefeuert)    

 

 

Artikel/Bilder: Mike Köhler